2020 04 22 Impuls Das Wesentliche

Das Wesentliche

„Als die Pharisäer hörten, dass Jesus die Sadduzäer zum Schweigen gebracht hatte, kamen sie (bei ihm) zusammen. Einer von ihnen, ein Gesetzeslehrer, wollte ihn auf die Probe stellen und fragte ihn: Meister, welches Gebot im Gesetz ist das wichtigste? Er antwortete ihm: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken. Das ist das wichtigste und erste Gebot. Ebenso wichtig ist das zweite: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. An diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz samt den Propheten“ (Matthäus 22, 34-40).

Das Wesentliche! Können wir uns noch auf das Wesentliche konzentrieren? Oder haben wir mittlerweile so viel Auswahl, dass wir das Wesentliche aus dem Blickfeld verlieren?

Das Lebensmittelgeschäft in meiner Stadt bietet 48 Sorten Joghurt, 150 verschiedene Sorten Konfitüre, 64 Arten von Reinigungsprodukten, insgesamt mehr als 30.000 Artikel.

Als ich klein war, gab es drei Arten von Joghurt, drei Fernsehkanäle, eine Nuss-Nugat-Creme, zwei Sorten Käse, eine Sorte Fisch und eine Art von Telefon (mit Wählscheibe).

Und doch: Auswahl ist die Messlatte des Fortschritts. Auswahl ist, was uns von der Planwirtschaft und der Steinzeit unterscheidet. Auswahl macht glücklich! Oder? Es gibt allerdings eine Grenze, bei der zusätzliche Auswahl Lebensqualität vernichtet. Warum? Drei Gründe fallen mir ein:

  • Große Auswahl führt zu innerer Lähmung. Bei einem großen Angebot kann sich der Kunde nicht entscheiden, und so kauft er oftmals gar nichts. Mehrere Supermärkte haben das anhand von Verhaltensstudien getestet.
  • Große Auswahl führt zu schlechteren Entscheidungen. Wir leben in einer Zeit, in der wir sehr viel über die Produkte wissen (können), die wir kaufen. Alles wichtige zu diesem Produkt muss aufgedruckt oder durch ein leicht lesbares System offensichtlich sein. Führt das dazu, dass wir uns mit allen diesen Informationen beschäftigen, bevor wir kaufen? Der Auswahlstress ist in der Regel so groß, dass das menschliche Hirn die Komplexität auf ein einziges Kriterium schrumpft – und das ist die physische Attraktivität.
  • Große Auswahl führt zu Unzufriedenheit. Warum? Weil wir nicht sicher sein können, dass wir aus den 200 Optionen die perfekte Wahl getroffen haben. Je mehr Auswahl, desto unsicherer und damit unzufriedener sind wir nach der Wahl.

Wie gut, dass Jesus auf eine (zugegeben provozierende) Frage eines Gesetzeslehrers eine einfache, klare Antwort hat. Lass uns versuchen, das Wesentliche im Blick zu haben.

Frank Mißmahl

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