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In der aktuell herausfordernden Zeit, möchte ich Euch heute Mut machen, etwas mit Liebe zu tun, anzupacken oder jemandem ein Freund/eine Freundin zu sein.

Am Leidensweg Jesu stehen nicht nur die großen Gestalten der Bibel. Da gibt es nicht nur die Protagonisten, sondern auch Nebenrollen. Einige von ihnen möchte ich heute beispielhaft beleuchten.
Da ist die Szene in Bethanien, kurz vor dem letzten Abendmahl. Eine namenlose Frau tritt an Jesus heran. Sie gießt kostbares Öl über sein Haar, ohne jeden weiteren Kommentar. Die Jünger halten das für reine Verschwendung. Man hätte das Geld den Armen geben können, sagen sie. Jesus aber weist sie zurecht: „Sie hat ein gutes Werk an mir getan“, gibt er zu bedenken. Gute Werke tun, wer möchte das nicht? Das hört sich hilfreich an. Wörtlich steht im Neuen Testament: „Sie hat ein schönes Werk an mir getan.“ Jesus freut sich nicht nur am Nützlichen, sondern auch am Schönen. Es ist gut, wenn wir hilfreich handeln. Aber: davon kann die Welt nur überleben. Zum Leben brauchen wir auch das Schöne, die Begegnung ohne Zweck und Ziel, aber mit Liebe. Ein schönes Werk!
Eine weitere Nebenrolle in der Passionszeit spielt Simon von Zyrene. Er taucht erst auf, als Jesus das Kreuz trägt. Und so plötzlich, wie er seine kleine Rolle gespielt und Jesus das Kreuz tragen geholfen hat, ist er auch schon wieder von der Bühne verschwunden. Von ihm wird berichtet, man habe ihn zufällig auf dem Weg getroffen. Bei einem anderen Evangelisten heißt es etwas genauer, er sei gerade vom Feld gekommen. Die Begegnung mit Jesus ist also zufällig. Er war kein Jünger Jesu. Es ist nicht einmal bekannt, ob er gläubig war. Er wollte nicht einmal helfen, nein, er musste dazu gezwungen werden. Es ist also nicht einmal bekannt, ob er ein guter Mensch war. Nicht einmal das! Wichtig ist aber, was dabei herauskommt. Wichtig ist, dass jemand mit anpackt, irgendwem das Leben leichter macht, die Last abnimmt. Sicher, Simon von Zyrene schreitet nicht ein, er kämpft nicht für Jesus, er kann Jesu Schicksal nicht mehr ändern. Er trägt es nur mit, mehr nicht. Aber er ist hilfreich, wenigstens das. Hilfreich sein: Ich finde, das ist eine gute Alltagsethik.
In der Passionsgeschickte Jesu gibt es zwei weitere Nebenrollen, die interessant sind. Josef aus Arimathäa und Nikodemus. Von beiden heißt es, sie seinen Freunde Jesu, wenn auch nur im Geheimen. Es fehlt ihnen offenbar der Schneid zu einem echten Bekenntnis. Josef hat Angst. Und hat sich deshalb nicht öffentlich auf die Seite Jesu gestellt. Immerhin: Nachdem Jesus gekreuzigt worden ist, bittet er um dessen Leichnam, um ihn würdevoll begraben zu können. Einen letzten Dienst also will er ihm erweisen, einen Freundschaftsdienst. Mehr ist nicht drin, aber es ist auf jeden Fall mehr als nichts.
Und Nikodemus, der hat einen Posten beim Hohen Rat, gehört also zur religiösen Oberschicht. Ein aufgeschlossener Theologe, der gerne mit Jesus diskutiert, wenn auch nur im Schutz der Dunkelheit. Ober er wenigstens versucht hat, seinen Einfluss für ihn geltend zu machen? Ober er seine Verurteilung hätte abwenden können?
Jesus hatte Anhänger und Jünger, Freunde und Fans. Einige waren das sehr offen und bewusst, andere nur im Geheimen. Ich möchte hilfreich sein wie Simon von Zyrene. Ich möchte anderen ein Freund sein wie Josef und Nikodemus, hoffentlich mit mehr Zivilcourage. Und ich möchte ab und zu etwas tun, das nicht nur nützlich ist, sondern schön, voller Liebe.
Sei heute hilfreich. Sei ein Freund, eine Freundin oder tu etwas Schönes!

In der aktuell herausfordernden Zeit, möchte ich Euch heute Mut machen, etwas mit Liebe zu tun, anzupacken oder jemandem ein Freund/eine Freundin zu sein.

- Frank Mißmahl -

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